Zukunftsweisendes Wohnquartier in Ulm: Hoffnungshaus verbindet nachhaltiges Bauen und gelebte Integration 

Grundsteinlegung für das neue Hoffnungshaus-Quartier in Ulm Gögglingen-Donaustetten
Mit der Grundsteinlegung nimmt das neue Hoffnungshaus-Quartier in Ulm Gögglingen-Donaustetten Gestalt an. Bis Herbst 2026 entstehen hier 38 Wohnungen sowie Räume für Begegnung und gelebte Integration.

Zukunftsweisendes Wohnquartier in Ulm: Hoffnungshaus verbindet nachhaltiges Bauen und gelebte Integration 

In Ulm entsteht bis Frühjahr 2027 ein neues Hoffnungshaus-Quartier mit 38 Wohnungen für rund 110 Menschen. Gemeinsam mit starken Partnern wie der RAM Stiftung Ulm und der Helga und Edzard Reuter-Stiftung verbindet das Projekt nachhaltige Quartiersentwicklung mit einem langfristigen sozialen und integrativen Ansatz. 

In Ulm entsteht ein neues Wohnquartier, das bezahlbaren Wohnraum, nachhaltiges Bauen und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Bis Herbst 2026 werden hier zukunftsweisende Hoffnungshäuser in Holzbauweise sowie ein ergänzendes Laubenganggebäude mit Staffelgeschoss realisiert. 

Insgesamt entstehen 38 Mietwohnungen für rund 110 Bewohnerinnen und Bewohner. Das Quartier richtet sich an Familien, Paare, Alleinstehende, Studierende und Auszubildende. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen mit Fluchterfahrung- 

Der Anspruch geht dabei weit über die Schaffung von neuem Wohnraum hinaus: In Ulm soll ein lebendiges Quartier entstehen, in dem aktive Nachbarschaft, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe von Anfang an mitgedacht werden. 

Grundsteinlegung als sichtbarer Meilenstein 

Mit der Grundsteinlegung wurde ein wichtiger Meilenstein für das neue Quartier erreicht. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch eine Zeitkapsel in das Fundament eingebracht. Sie bewahrt symbolisch die Werte, Gedanken und die gemeinsame Vision, die mit dem neuen Standort verbunden sind. 

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Ulm, die mit einer vorausschauenden, konstruktiven und partnerschaftlichen Planung entscheidend dazu beigetragen hat, den Weg für dieses zukunftsweisende Projekt zu ebnen. 

Die Entwicklung des Standorts zeigt, was möglich wird, wenn Kommune, Stiftungen, private Partner, Bauherrschaft und Projektentwicklung ein gemeinsames Ziel verfolgen: wertigen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig einen nachhaltigen Mehrwert für die Menschen vor Ort zu ermöglichen. 

Drei Hoffnungshäuser und ein neuer Gebäudetyp 

Das Quartier umfasst drei Hoffnungshäuser sowie ein zusätzliches Laubenganggebäude mit Staffelgeschoss. Mit diesem Gebäudetyp wird das bewährte Hoffnungshaus-Konzept architektonisch ergänzt und weiterentwickelt. 

Die Holzbauweise steht dabei für einen ressourcenbewussten und zukunftsorientierten Ansatz. Gleichzeitig unterstützt die Gestaltung der Gebäude die soziale Idee des Quartiers: gemeinschaftlich nutzbare Bereiche und die räumliche Nähe der Bewohnerinnen und Bewohner schaffen Möglichkeiten für Begegnungen und ein nachbarschaftliches Miteinander. 

Das Hoffnungshaus versteht Wohnen deshalb nicht isoliert. Gebäude und Quartiersstruktur bilden vielmehr den Rahmen für ein Umfeld, in dem Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammenleben und sich begegnen können. 

RAM Stiftung Ulm und Helga und Edzard Reuter-Stiftung als starke Partner 

Eine wichtige Grundlage für die Realisierung und langfristige Entwicklung des neuen Standorts ist das Zusammenwirken engagierter Stiftungspartner. 

Initiiert wurde das Bauvorhaben von der RAM Stiftung Ulm sowie der Familie Merckle, die es sich zur Herzensangelegenheit gemacht haben, einen wichtigen Beitrag zur Integration in ihrer Heimatregion zu leisten. Bauherr ist die RAM Hoffnungshaus GmbH & Co KG und die künftige Verwaltung übernimmt die Hoffnungsträge Stiftung. Der Ortschaftsrat von Gögglingen-Donaustetten unterstützt das Vorhaben.   

Die Helga und Edzard Reuter-Stiftung stärkt gezielt die gesellschaftliche Arbeit am neuen Standort. Sie unterstützt das Hoffnungshaus Ulm zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren von 2026 bis 2030. 

Im Mittelpunkt dieser Förderung steht ausdrücklich nicht der Bau der Gebäude, sondern die integrative und soziale Begleitarbeit, die mit der Belegung des Quartiers beginnt. 

Ein interdisziplinäres Standort-Team wird die Hausgemeinschaft begleiten, Unterstützungsangebote koordinieren, Ansprechpartner für die Bewohnerinnen und Bewohner sein und den Aufbau tragfähiger nachbarschaftlicher Strukturen fördern. 

Das Zusammenspiel der verschiedenen Partner schafft damit die Voraussetzungen dafür, dass nicht nur neuer Wohnraum entsteht, sondern sich ein funktionierender sozialer Lebensraum entwickeln kann. 

Integration als langfristige Aufgabe 

Das Konzept Hoffnungshaus® basiert auf der Überzeugung, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration nicht allein durch das Bereitstellen einer Wohnung gelingen. Entscheidend sind persönliche Begegnungen, verlässliche Beziehungen und gesellschaftliche Teilhabe. 

Integration wird dabei nicht als zeitlich begrenzte Maßnahme verstanden, sondern als kontinuierlicher Prozess des Zusammenlebens. 

Wohnen, Begleitung und Gemeinschaft zusammendenken 

Ziel des Hoffnungshaus®-Konzepts ist eine vielfältige Hausgemeinschaft, in der Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Generationen unter einem Dach leben.  

Begegnungen im Alltag, gegenseitige Unterstützung und professionelle Begleitung können auf diese Weise dazu beitragen, Barrieren abzubauen, voneineinander zu lernen und langfristig Gesellschaft zu gestalten. 

Ein gemeinsames Projekt für Ulm 

Die Realisierung des neuen Quartiers wird durch das Zusammenwirken verschiedener Partner ermöglicht. 

Beteiligt sind: 

  • die RAM Stiftung Ulm als Stiftungspartnerin des Projekts 
  • Familie Merckle 
  • die RAM Hoffnungshaus GmbH & Co. KG als Bauherrin 
  • die Hoffnungsträger Stiftung für Verwaltung, soziale Begleitung und Gemeinschaftsarbeit 

Gemeinsam entsteht in Ulm ein Quartier, das bauliche Qualität mit einem langfristigen gesellschaftlichen Anspruch verbindet. 

Unser Anspruch: wertige Quartiersentwicklung für Ulm mit Mehrwert für die Menschen vor Ort.