

Hoffnungsträger Stiftung übernimmt das traditionsreiche Anwesen zwischen Rudolstadt und Bad Blankenburg / Geplant sind Freizeitbetrieb, Bibelschule und Tagungsangebote / Betriebsstart für Herbst 2026 vorgesehen
Rudolstadt/Bad Blankenburg, 26. Mai 2026.
Geplant ist ein kombinierter Betrieb aus Freizeitheim, Tagungszentrum und Bibelschule. Betrieben werden soll der Standort künftig durch „Jugend mit einer Mission“ Deutschland, kurz JMEM. Die Hoffnungsträger und JMEM verbindet eine gemeinsame Wertebasis sowie der Wunsch, den Schwarzenshof wieder zu einem Ort der Begegnung, Bildung und geistlichen Orientierung zu machen.
„Der Schwarzenshof war für viele Generationen ein Ort geistlicher Heimat. Diesen Geist möchten wir bewahren und zugleich in die Zukunft führen“, sagt Oliver Konanz, Generalbevollmächtigter der Hoffnungsträger Stiftung. „Unser Ziel ist ein ruhiger, pädagogisch geprägter Freizeit- und Bildungsbetrieb, der zur Region passt, gut abgestimmt organisiert ist und die vorhandenen Gebäude verantwortungsvoll nutzt.“
Das Gelände des Schwarzenshofs liegt außerhalb der Stadt, zwischen Rudolstadt und Bad Blankenburg, umgeben von Wiesen und Bäumen. Es umfasst mehrere Gebäude sowie eine Kapelle, die aus einem ehemaligen Backhaus hervorgegangen ist. Über Jahrzehnte wurde der Standort als Begegnungs- und Bildungsstätte der Evangelisch-methodistischen Kirche genutzt und bot zuletzt Platz für bis zu 110 Gäste. Zum Jahresende 2024 war die bisherige Begegnungsstätte geschlossen worden.
Künftig soll der Schwarzenshof als Ort für Freizeiten, Tagungen, Bildungsangebote und geistliche Orientierung erhalten und weiterentwickelt werden. Vorgesehen sind Angebote für Kinder- und Jugendgruppen, Familien, Schulklassen, Vereine, Gemeinden sowie kirchliche und soziale Träger. Ergänzend ist eine Bibelschule für erwachsene Teilnehmerinnen und Teilnehmer geplant. Insgesamt soll der Standort perspektivisch bis zu 175 Betten umfassen.
Die Planungs- und Umbauphase soll nun vorbereitet werden. Der Start des Betriebs ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Die Evangelisch-methodistische Kirche begleitet die Übergabe hin zur künftigen Nutzung des Schwarzenshofs, für diese stellvertretend äußert sich Superintendent Thomas Roscher:
„Für uns als Evangelisch-methodistische Kirche verbindet sich eine lange Tradition mit dem Ort Schwarzenshof. Die Schließung des Betriebs war für uns ein schmerzvoller Prozess. Umso dankbarer sind wir, dass nun die segensreiche Geschichte weitergeschrieben werden kann.“
Der Schwarzenshof blickt auf eine lange Geschichte zurück. Aus einem nahe dem Dorf Schaala gelegenen Vogelherd entstand ab 1856 ein Landwirtschaftsbetrieb mit Gastronomie, der nach seinem ersten Besitzer Schwarzenshof genannt wurde. Nach einem Brand der Wirtschaftsgebäude im Jahr 1906 erwarb die Methodistische Kirche Berlin 1923 das Wohn- und Gasthaus, um dort ein Altersheim einzurichten. Dieses wurde 1925 eingeweiht. Später ergänzten eine Jugendherberge und ein Ferienheim das Anwesen zu einer Begegnungs- und Bildungsstätte.
„Viele Generationen haben auf dem Schwarzenshof geistliche Prägung, Gemeinschaft und Ermutigung erlebt“, sagt Marcus Witzke, Vorstand der Hoffnungsträger Stiftung „Im Geist der Gründerinnen möchten wir diesen Ort erhalten: mit seiner Kapelle, seinen Häusern und seiner besonderen Lage mitten in Thüringen.“
Über „Jugend mit einer Mission“ Deutschland
„Jugend mit einer Mission“ Deutschland, kurz JMEM, ist Teil der internationalen Bewegung „Youth With A Mission“. JMEM engagiert sich in missionarischer Bildungsarbeit, Jüngerschaft, sozialen Projekten und internationalen Einsätzen. Weitere Informationen: jmem.de
Über die Hoffnungsträger
Die Hoffnungsträger Stiftung wurde 2013 von Tobias Merckle gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, aus vielen Menschen Hoffnungsträger zu machen. Seit ihrer Gründung sind unter dem Vorstand Marcus Witzke integrative Wohnprojekte wie das Hoffnungshaus® sowie internationale Programme zur Resozialisierung von Straffälligen und ihren Kindern entstanden. Zur Unternehmensgruppe gehören heute Hoffnungsträger Projektentwickler GmbH, Hoffnungsträger Global Impact sowie Rosskopf + Partner (seit 2021). Darüber hinaus ermöglicht die Tochtergesellschaft Sinngeber unter dem Dach der Hoffnungsträger-Gruppe wertebasierte Philanthropie für vermögende Menschen, die mit ihrem Engagement gesellschaftliche Transformation unterstützen möchten.
Mit ihren vielfältigen Programmen zeigt Hoffnungsträger, wie systemisches Denken, Hilfe zur Selbsthilfe und gemeinwohlorientiertes Handeln im Zusammenspiel mit sozialer Innovation nachhaltige Veränderung bewirken können. Dabei stehen Nächstenliebe, gelebte und nachhaltige Integration sowie das Spenden von Hoffnung und Perspektiven im Zentrum der Arbeit – sie bilden das Fundament für eine zukunftsfähige und solidarische Gesellschaft.
Für weitere Informationen besuchen Sie gerne unsere Webseiten:
hoffnungsträger.de
ht-projektentwickler.de
sinngeber.eu
rosskopf-partner.de
